Der Forexhandel wird als hoch spekulativ eingestuft. Den großen Gewinnchancen stehen erhebliche Risiken gegenüber. Privatanleger sollten bereits über ein gewisses Know-How im Börsenhandel verfügen und schon einige Anlageerfahrung vorweisen können.
Entgegen dem Aktienhandel findet der Forexhandel nicht an internationalen Börsen statt. Somit unterliegt er auch keiner globalen Finanzaufsicht. Maßregelnd ist lediglich die Überwachung der Kreditinstitute durch die jeweilige Bankenaufsicht des Landes. Für institutionelle und private Anleger liegen die Risiken im Forexhandel größtenteils in der Marktentwicklung, der Volatilität und in der Liquidität des Marktes.
Obwohl die Zahl der Privatanleger sich noch immer im kleinen Rahmen befindet und damit noch überschaubar ist, wächst die Beliebtheit in den letzten Jahren rasant. Sicherlich ist das auf die höhere Anzahl von Anbietern und der rasanten technischen Entwicklung zurückzuführen.
Damit ein Anleger am Forexhandel teilnehmen kann muss er über ein so genanntes Handelskonto verfügen. Zusätzlich sollte der Anleger eine vorab festgelegte Handelsstrategie erarbeitet haben. So kann man den Forexhandel entweder zur Spekulation einsetzen oder ihn zur Absicherung seines Gesamtportfolios nutzen.
Ein Handelskonto wird bei einem Forex Broker eröffnet. Der Anleger entscheidet ob er selbst am Forexhandel teilnehmen möchte, ob er seinen Account durch einen Dritten verwalten lässt oder ob sich einem technischen Handelssystem anschließt.
Nach einer Kapitaleinlage kann der Anleger an der so genannten Hebelwirkung profitieren. Die Hebelwirkung, auch Leverage-Effekt genannt, erhöht seine Gewinnchancen, kann allerdings auf erhebliche Verlustrisiken bergen. Bei Eröffnung einer Forexposition muss der Anleger eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Diese Sicherheitsleistung wird als Margin bezeichnet.
Die Höhe des Hebels wählt der Anleger selbst. Im Forexhandel ist eine Hebelwirkung über 200 Prozent möglich. Der höchste handelbare Hebel wird zumeist vom Forex Broker festgelegt. Nimmt ein Anleger die Hebelwirkung in Anspruch lässt er sich seine Käufe und Verkäufe über Kredit finanzieren. Das Margin garantiert für die Ausführung und für die Einhaltung des abgeschlossenen Kaufvertrages.
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