Wer am Forexhandel teilnimmt kann von der Hebelwirkung profitieren. Die Hebelwirkung wird auch Leverage-Effekt genannt. Die Wirkung ergibt sich aus der Höhe der Fremdfinanzierung gegenüber dem Eigenkapital.
Beim Kauf von etwaigen Währungspaaren kann der Anleger den Hebel auf sein Eigenkapital selbst abstimmen. Die Summe der Fremdfinanzierung wird von Forex Broker bereitgestellt. Als Sicherheit verlangt dieser das so genannte Margin. Je höher die Fremdfinanzierung gegenüber des Eigenkapital desto höher auch der Hebel.
Durch die Hebelwirkung ergeben sich herausragende Renditechancen. Dem gegenüber stehen erhebliche Verlustrisiken. Diese Verlustrisiken führen sogar über den Totalverlust hinaus. Die Berechnung der Hebelwirkung unterliegt bei jedem Hebelfinanzinstrument anderen Kriterien.
Beim Forexhandel müssen Anleger eine Sicherheitsleistung hinterlegen, sofern sie eine Position eröffnen. Zur Eröffnung wird es als Initial Margin bezeichnet. Es sichert den Forex Broker gegenüber Kreditrisiken ab. Entwickelt sich die Position entgegen der positiven Erwartungen des Anlegers kann das Margin aufgebraucht werden. Ist kein Margin mehr vorhanden und wurde auch das gesamte Eigenkapital des Spekulanten aufgebraucht, wird der Forex Broker einen so Margin Call anfordern. Der Anleger muss nun seiner vorab vertraglich festgelegten Verpflichtung nachkommen weiteres Kapital nachzuschießen. Das zugeführte Kapital wird als Maintenance Margin bezeichnet. Folgt der Anleger dieser Aufforderung nicht, hat der Forex Broker die Berechtigung die offenen Positionen zu schließen um weitere Verluste zu vermeiden.
Der Forex Anleger läuft also in Gefahr, dass seine Positionen zwangsliquidiert werden. Aus diesem Grund verfügen Forex Broker über ein technisches Alarmsystem in der jeweiligen Handelssoftware. Heutzutage kommt es nur noch sehr selten vor, dass Handelskonten der Marktteilnehmer einen erheblichen Minusstand aufweisen. Die Zwangsliquiditation dient lediglich der Sicherheit des Forex Brokers, da dieser dafür haftbar zu machen wäre. Der Handel mit Währungspaaren unterliegt keinen bestimmten Laufzeiten. Innerhalb einer Handelswoche kann der Forexhandel nahezu 24 Stunden betrieben werden. Die Haltezeit der einzelnen Positionen ist zeitlich unbegrenzt.
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